Aserbaidschan: 2 NIDA-Aktivisten entlassen!

21.10.2014


Wie bekannt wurde, sind 2 NIDA-Aktivisten, Shahin Novruzlu und Bakhtiyar Guliyev, nachdem sie beim Präsidenten ein Gnadengesuch eingereicht hatten, am 18.10.2014, entlassen worden.

Obwohl mit dieser Entlassung schon viel erreicht wurde, sind noch immer andere Aktivisten in Haft (Hintergrund siehe Juli Aktion), wie Rashadat Akhundov, Mammad Azizov, Zaur Gurbanli, Rashad Hasanov, Uzeyir Mammadli und Ilkin Rustamzade.

Vom 28.-30.10.2014 findet in Baku das erste globale Forum über Jugendpolitik statt. Hier kommen rund 700 Fachleute für Jugendpolitik zusammen mit dem Ziel Leitlinien für Entwicklung einer integrierten Jugendpolitik zu erarbeiten. Das Forum wird geleitet vom Bevollmächtigten für Jugend des UN-Generalsekretärs, von UNDP, UNESCO und Europarat. Gastgeber ist das Ministerium für Jugend und Sport in Aserbaidschan.

Auch wenn es etwas scheinheilig ist, dass ein Land Gastgeber ist und darüber diskutieren lässt, wie man junge Menschen unterstützt und gleichzeitig unabhängige pro-demokratische junge Gruppen einsperrt, ist es doch für uns eine Gelegenheit aktiv zu werden und erneut unsere Anliegen bezüglich der noch inhaftierten NIDA-Mitglieder und deren Recht auf Meinungsfreiheit vorzubringen.

Wir danken all Jenen, die sich bisher für die inhaftierten jungen Leute eingesetzt haben, bitten aber, noch einmal aktiv zu werden.

Das Forum wird ausführlich in den sozialen Medien abgedeckt. Es gibt eine offizielle Facebook-Seite und Twitter und ein
Hashtag für Twitter: #youthpolicymatters

Die Teilnehmer_innen/Unterstützer_innen am Forum werden ermutigt, Hashtag zu benutzen und ihre Bilder zu teilen, auf denen sie die Anregungen für Jugendpolitik in ihrem Land mit Symbolen zeigen.

AI-Aktivist_innen können sich des Hashtag und Tweet/Post für die NIDA-Fälle bedienen und selbst ihre Fotos mit Forderungen nach der Freilassung der NIDA-Aktivisten posten.

Dazu gibt es folgende Vorschläge für Tweets oder Facebook postings:

Aktivist_innen können ihr twitter und Facebook ASAP starten, da die Zeit knapp ist.

Für die eher klassischen Aktivist_innen gibt es hier die Möglichkeit, E-Mails abzuschicken.


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