Rumänien: Stimmen von Mitgliedern der Roma-Gemeinden

29.1.2013


Im Laufe der Kampagne gegen die Zwangsvertreibung der Roma-Gemeinde wurden in Österreich weit über 5000 Unterschriften gesammelt und von Mitgliedern von Amnesty International direkt an den Bürgermeister von Cluj-Napoca übergeben.

Berichte darüber unter www.amnesty.at/aktiv_werden/zwangsraeumungen/der_fall_in_cluj_napoca/#7075 und www.amnesty.at/index.php?id=1801

Seit Beginn dieser Aktion, 2011, haben viele UnterstützerInnen von Amnesty International ihrer Besorgnis über das Schicksal der Roma per Brief, E-Mail Petition oder On-line Petition Ausdruck verliehen und eine Einstellung der Zwangsräumungen verlangt.

Jetzt haben sich Mitglieder der Roma-Gemeinde bei den UnterstützerInnen der Anliegen der Roma beim Briefmarathon bedankt.

"Vielen Dank an Alle für die Briefe, die sie sowohl an den Bürgermeister als auch an uns geschickt haben. Wir fühlen uns sehr unterstützt und glauben, dass wir mit dieser weltweiten Unterstützung Erfolg haben werden. Wir werden nicht aufgeben, denn wir wissen wie viele Menschen uns bei unserem Kampf für Gerechtigkeit beistehen. Wir sind wirklich berührt, weil wir wissen, dass Menschen aus der ganzen Welt an uns denken und uns schreiben, dass sie hoffen und wünschen, dass wir bald anständige und bessere Wohnmöglichkeiten für uns und unsere Kinder haben. Ich danke allen aus tiefstem Herzen." (Claudia)

"Es ist wunderbar wie viele Menschen uns unterstützen und zu uns kommen, um sich für unsere Anliegen einzusetzen. Wir sind glücklich, dass wir hier sind und dass Ihr uns die Möglichkeit gebt, unsere Geschichte und die unserer Familien und Gemeinde zu erzählen. Weil wir nicht nur für uns sprechen, sondern für unsere Gemeinde. Wir glauben, dass die Beteiligung am Briefmarathon und das Briefschreiben wirklich helfen können, unsere Situation zu verändern. Denn so können viele Menschen unsere Geschichte hören. Wir möchten allen Amnesty AktivistInnen für ihre Unterstützung und für alle Briefe danken. Endlich wird jemand unsere Stimmen hören wollen, die Wahrheit hören wollen." (Claudia und Ernest bei ihrem Besuch bei AI Polen)


zurück