Ukraine: Erster Erfolg im Fall von Raisa Radchenko

UA: 177/13 update
EUR 50/012/2013
30.7. - 10.9.2013



Raisa Radchenko, die 70 Jahre alte Menschenrechtsaktivistin wurde am 26. Juli aus dem psychiatrischen Spital entlassen. Ihre Tochter, Daryna Radchenko, dankte Amnesty International für die Unterstützung und sagte, dass sich auf Grund der vorangegangenen Dringenden Aktionen die Lage für Raisa schlagartig verbesserte.

Am 17. Juli besuchte eine Delegation aus dem Büro des Ombudsmannes Zaporizhzhya und traf dort mit allen Parteien, Raisa inklusive, zusammen. Dabei wurden Bedenken über den Aufenthalt Raisas in einer psychiatrischen Anstalt geäußert.

Am 25. Juli besuchte eine Kommission des Gesundheitsministerium Raisa, stellte fest, dass die Behandlung gewirkt hätte und dass sie ihre Medikamente auch zu Hause einnehmen könne.
So wurde sie entlassen, ist zu Hause und muss wegen mehrerer physischer Beschwerden behandelt werden.

Ihr Anwalt hat ihr und ihrer Tochter empfohlen, zu Hause zu bleiben, denn die häusliche Behandlung kann sehr leicht wieder in eine Einweisung umgewandelt werden.

Raisa Radchenko ist deshalb nicht sicher, solange die Anordnung, dass sie sich einer psychiatrischen Behandlung unterziehen muss, nicht aufgehoben wird.

Deshalb ersuchen wir, weiterhin Briefe zu senden und eine strafrechtliche Untersuchung zu fordern in Hinblick auf eine psychiatrische Behandlung gegen ihren Willen, ohne rechtliche Begründung.

Bitte schreiben Sie Briefe, senden Sie Faxe oder E-Mails in ukrainisch, russisch, englisch oder der eigenen Sprache oder ladet die vorbereiteten Briefe herunter.

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