Usbekistan: Internetüberwachung – der Schatten der Regierung über Andere

31.03.2017


In einem Kurzbericht von Amnesty International „We will find you anywhere“: The global shadow of Uzbekistani surveillance, wird geschildert, wie eine gezielte Überwachung die Repressionen gegen Menschenrechtsverteidiger*innen, Journalist*innen, politischen Aktivist*innen und Anderen verstärkt. Ungesetzliche Überwachung wird durch technische und legale Systeme erleichtert, Überprüfung gegen Missbrauch wird erschwert.

Die Behörden überwachen Mobil- und Festnetztelefone und Online-Nachrichten. Der Zugang zum Internet wird von einer staatlichen Firma kontrolliert. User von Internetcafés werden überwacht, zum Kauf einer SIM-Karte braucht man den Pass.

Den englischen Kurzbericht gibt es unter
www.amnesty.org/en/documents/eur62/5974/2017/en

Ein Video, in dem mehrere Personen in Usbekistan und in der Diaspora erzählen, wie es ihnen ergangen ist gibt es unter
www.youtube.com/watch?v=nRPjLEBn2j0

Es gibt eine Petition auf russisch an den Präsidenten Shavkatu Mirziyoyevu mit der Bitte alle nötigen Schritte zu unternehmen, um die ungesetzliche Überwachung der Bürger*innen von Usbekistan zu beenden und Gesetze und relevante Praktiken in Übereinstimmung mit den Erfordernissen internationaler Menschenrechtsgesetzgebung zu bringen. Bitte unterschreibt die Petition, die es nachfolgend auch auf englisch gibt:
amnesty.center/uzbekistan-slezhka/

Sie können auch eine E-Mail abschicken:
E-Mail an Präsident


zurück