Neues zu Zentralasien, Jänner 2017


  1. Tadschikistan: Eine AI-Vertreterin hat Vertreter*innen internationaler Organisationen, der tadschikischen Zivilgesellschaft, MR-Verteidiger*innen, Anwälte, Aktivist*innen, Blogger*innen und Journalist*innen getroffen. Ziel: Informationen zu zukünftigen Fällen zu sammeln.

  2. Turkmenistan: Vertreter*innen von AI haben den neuen britischen Botschafter von Turkmenistan getroffen. Er wurde über die Anliegen von AI und die Schwierigkeiten, Informationen zu erhalten, informiert.

  3. Kasachstan: Aktionen zum Fall von Maks Bokaev und Talgat Avan (auf unserer Homepage) sind wichtig.

  4. Belarus: Laut der belarussischen NGO Viasna wurden im Vorjahr Siarhei Khmialeuski, Ivan Kulesh und Hyanadz Yakavitski mittels Schüssen in den Hinterkopf hingerichtet. Das Schicksal des zum Tode Verurteilten Siarhei Vostrykau ist ungewiss. Eine AI-Delegation war in Belarus und hat Material zur Todesstrafe gesammelt. http://deathpenaltynews.blogspot.co.at/2016/11/belarus-three-executions-feared-in-as.html

    Unter https://www.youtube.com/watch?v=-z-XvNpNIx4&feature=youtu.be gibt es einen Bericht von Frau Kavalyova der Mutter eines Hingerichteten.

    Unter https://www.amnesty.org/en/get-involved/take-action/tell-belarus-abolish-death-penalty/ läuft noch immer eine Online Petition zur Abschaffung der Todesstrafe.

  5. Russland: Am 2.11.2016 wurde das Office von AI in Moskau wegen angeblich nicht bezahlter Miete geschlossen. Auf Grund weltweiter Proteste von AI-Mitgliedern, Kolleg*innen und internationaler und regionaler Organisationen wurde die Kündigung rückgängig gemacht.


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